Aktuelles

empirica-Blasenindex 2017q1

empirica-Blasenindex: Gesamtindex – Regionstypen (1.Q‘04=0%) (Quelle: empirica ag)

Der Index zu Immobilienpreisblasen der empirica ag für das 1. Quartal 2017 liegt vor: Der empirica-Blasenindex steigt erstmals seit 15 Quartalen nicht weiter an, ggü. 4.Q‘16 verliert er vielmehr 0,01 Punkte. Nur der Einzelindex „Vervielfältiger“ puscht noch (+0,01), während die Indices „Preis-Einkommen“ (-0,01) und „Wohnungsbaukredite“ (-0,02) den Gesamtindex leicht ausbremsen.

Weitere Informationen erhalten Sie von der empirica ag

Postbank Studie Wohnatlas 2017

Postbank Studie Wohnatlas 2017 – Wo Immobilien künftig an Wert gewinnen (Quelle: Postbank)

Der aktuelle Postbank Wohnatlas 2017 liegt vor. Die vom Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) erstellte Studie stellt die aktuellen Preisniveaus auf Landkreisebene dar und ermittelt im Rahmen eines Prognosemodells sogar die Preisentwicklung der deutschen Landkreise bis 2030.

Die Studie basiert u.a. auf Daten der empirica-systeme Marktdatenbank. Leider sind uns die Annahmen und die Parameter des Prognosemodells unbekannt. Bei Fragen dazu wenden Sie sich bitte direkt an die Herausgeber der Studie.

Weitere Informationen finden Sie hier.

NAIapollo: Büromarktbericht Frankfurt 1-2017

Deckblatt NAIapollo Büromarktbericht Frankfurt Q12017 (Quelle: NAIapollo 2017)

Der NAIapollo Büromarktbericht Frankfurt am Main Q1 2017 liegt vor.  „Der Frankfurter Büroflächenvermietungsmarkt (inkl. Eschborn und Offenbach-Kaiserlei) startet das erste Quartal 2017 mit regen Anmietungsaktivitäten, was sich in einer deutlich gestiegenen Anzahl an Deals widerspiegelt. Diese ist gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 24,2 % auf 164 Abschlüsse angestiegen. Insgesamt stellt ein Flächenumsatz durch Vermietungen und Eigennutzer in Höhe von 124.500 m² den besten Jahresstart seit 2012 dar. Im Vergleich zu den bereits sehr guten ersten drei Monaten des Jahres 2016 verzeichnet das erste Quartal 2017 nochmals ein leichtes Plus in Höhe von 4,0 %“, heißt es in dem Bericht.

Weitere Informationen und den Report zum Downlaod erhalten Sie unter nai-apollo.de.

Studentisches Wohnen: Mieten steigen weiter

Der aktuelle WG-Mietindex der empirica ag zum Sommersemester 2017 liegt vor, seit 2012 hat sich der Preis für ein Standard-WG-Zimmer um 20% erhöht.

Mieten für Wohngemeinschaften 2012 und 2017 im Vergleich (Quelle: empirica ag)

Zu Beginn des Sommersemesters 2017 ist der Standardpreis für ein unmöbliertes WG-Zimmer mit 500 EUR in München am höchsten, gefolgt von Stuttgart (450 EUR) und Frankfurt a.M. (438 EUR). Die günstigsten Angebote gibt es derzeit in Chemnitz (210 EUR) sowie in Cottbus und Halle (240 EUR).  IN den Studentenstädten hat sich seit 2012 der Preis für ein Standard-WG-Zimmer um 20% erhöht.

Auch eine aktuelle Studie vom IW Köln zeigt deutliche Mietsteigerungen. Für Berlin gilt für Studenten entsprechend der aktuellen Meldungen, dass Wohnen zwischen 30% (seit 2012) und 42% (2010) teurer geworden ist. Angesichts derzeitiger Preissteigerungen auf den Wohnungsmärkten verwundert diese Entwicklung nicht. Warum sollte sich der studentische Mietmarkt anders entwickeln als der Gesamtmarkt? Teilweise sind die Mietsteigerungen in den zitierten Studien zu den studentischen Mieten ja noch geringer als die Entwicklungen der allgemeinen Mieten. Dies liegt sicher auch daran, dass die Fluktuation, d.h. die Wiedervermietungsfrequenz einer WG geringer ist als die einer üblichen Wohnung. Der Anteil an „Untervermietungen“ dürfte in den Datengrundlagen recht hoch sein. Bei neugegründeten Wohngemeinschaften schlägt die Marktmiete dann erst mit dem nächsten Mitbewohnerwechsel auf die WG-Statistik durch. Dieser Effekt ist in der nachfolgenden Grafik dargestellt. Der Mietindex für Wohngemeinschaften (Durchschnittswert/Median) klettert dem Index WG-geeigneter Wohnungen hinterher.  Augenscheinlich nimmt die Wohndauer der „Mitbewohner“ zu, aber auch dies ist nicht verwunderlich, da eine abnehmende Fluktuation ein allgemeines Phänomen in angespannten Märkten ist. Alles in allem zeigt die Grafik aber auch, dass die Mieten für Wohngemeinschaften in Zukunft nochmals ansteigen dürften, denn die Preissteigerung der „WG-geeigneten“ Wohnungen wird sich früher oder später in den WG-Mieten niederschlagen.

Medianindex Wohngemeinschaften und Medianindex Wohnungen mit Merkmal „WG-geeignet“ für Berlin, kein Neubau (Quelle: empirica-systeme Marktdatenbank)

weitere Mietstatisiken für studentisches Wohnen

empirica-Immobilienpreisindex I/2017

Der aktuelle Immobilienpreisindex der empirica ag liegt vor. „Und täglich grüßt das Murmeltier“ heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens:  Mieten und Kaufpreise steigen im ersten Quartal 2017 weiter an.  Erstmals seit 2004 wird der Indexwert von 200 überschritten. Ansonsten bleibt alles wie gehabt, dies zeigt auch unser Monatsvergleich Januar bis März 2017.

Immobilienpreise in den TOP7-Städten (Indexwerte alle Baujahre Q1/2004=100). * Bruttoanfangsrendite bei Neu- bzw. Wiedervermietungvermietung – Pseudorendite (Quelle: empirica ag)

Weitere Informationen sowie die Pressemeldung zum Download erhalten Sie unter: empirica-institut.de

 

Immobilienmarktdaten und Analyst: Neue Updates Q1-2017

Mit Stichtag 09.04.2017 stehen die aktuellen Immobilien­­marktdaten für das I. Quartal 2017 sowie ein Update der Analyst-Software für Sie bereit.

Aktuelle Immobilienmarktdaten Top-7

Zwar findet das offizielle Update der neuen Immobilienmarktdaten aus betrieblichen Gründen erst am Wochenende statt, wir möchten auf diesem Wege aber bereits jetzt ein paar Einblicke in aktuelle Preis- und Miet­entwicklungen des deutschen Wohn­immobilien­marktes geben: Die höchsten Preis­steigerungen (kein Erstbezug, kein Neubau) zwischen Januar und März 2017 verzeichnen wir in Düsseldorf, gefolgt von Berlin, Köln und München, während im Mietsegment Stuttgart das Feld vor München, Köln und Berlin anführt.

Preise (oben) und Mieten (unten) der Top 7 Märkte im März 2017, Entwicklung Jan’17 bis Mär’17 (Kein Erstbezug, kein Neubau, Stand: 4’2017, Quelle: empirica-systeme Marktdatenbank)

Aktuelle Immobilienmarktdaten Berlin

Besonders den Berliner Wohnungsmarkt haben wir uns dieses mal etwas genauer angeschaut: Im März 2017 gab es eine der stärksten Preis­steigerungen seit Beginn unserer Aufzeichnungen (1’2012). Ähnliche Änderungsraten im Medianpreis für gebrauchte Wohnungen (kein Erstbezug) konnten wir nur im November 2015 fest­stellen. Da aber auch die Mieten gestiegen sind, fällt die Rendite­kompression gering aus (0,04%-Punkte im Vergleich zum Januar). Den höchsten monatlichen Rendite­rückgang gab es übrigens im Juni 2015, dem Monat der Einführung der Mietpreis­bremse. Der vorübergehende Rückgang der Wieder­vermietungs­miete um rd. 3,6% bei gleichzeitigem Anstieg der Kaufpreise um 2% führte zu einem Rückgang der durch­schnittlichen Anfangs­rendite um 0,2%-Punkte. Seither sind die Mieten aber wieder um rd. 17% gestiegen – ein nachhaltiges Nachlassen der Dynamik ist bisher in der Breite nicht erkennbar.

Preis- und Mietentwicklung Berlin nach Monaten 1’12 (=100) bis 4’17, Bruttoanfangsrendite bei Wiedervermietung, Änderungsraten zum Vormonat (Medianwerte, Kein Neubau, Kein Erstbezug, Stand: April 2017, Quelle: empirica-systeme Marktdatenbank)

Aktuelle Immobilienmarktdaten Neukölln

Dennoch konnte in den Bezirken Neukölln und Reinickendorf eine zuletzt rückläufige Mietentwicklung (-1,6 bis -0,6% seit Januar 2017) bei weiter steigenden Kaufpreisen beobachtet werden.

Entwicklung der Medianmieten je m² Jan’17 bis Apr’17 auf Ebene der Bezirke (Stand: April 2017, Quelle: empirica-systeme Marktdatenbank)

Diese Entwicklung sollte aber noch nicht überinterpretiert werden, sie trat bereits in Vorperioden auf und kann auch Ausdruck einer kleinräumigen Verschiebung sein. Im Ortsteil Neukölln selbst war die Mietentwicklung im gleichen Zeitraum noch leicht positiv.

Dennoch gibt die zunehmende Diskrepanz von Miet- und Preisentwicklungen Anlass zur Annahme, dass das Ende der Fahnenstange – was Preissteigerungen betrifft – in Neukölln bald erreicht sein dürfte (wir berufen uns dabei ausschließlich auf Rendite-Relationen). Die durchschnittliche Bruttoanfangsrendite (bei Wiedervermietung) liegt zwar mit 3,8% noch über dem Berliner Mittel von 3,4%, bei der aktuellen Entwicklung dürfte es aber nicht lange dauern bis dieser Wert – das theoretische Rendite-Gleichgewicht – erreicht ist. Es bedarf bei aktuellem Mietniveau lediglich noch einer Preissteigerung von 370 Euro je m², bei Fortschreibung der aktuellen Preisentwicklungen also etwa 2-4 Monate.

Preis- und Mietentwicklung im Berliner Bezirk Neukölln 1’12=100 bis 4’17 (Medianwerte, Kein Neubau, Kein Erstbezug, Stand: April 2017, Quelle: empirica-systeme Marktdatenbank)

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Corpus Sireo: Germany 21 Büromarktindex

Corpus Sireo hat die 9. Auflage des regionalen Büromarktindex „Germany 21“ vorgestellt. Da das Angebot an Spitzenobjekten in den Top-7-Standorten zunehmend knapper wird, werden regionale Büromärkte als Alternativstandorte demnach immer wichtiger.

Deckblatt „Germany 21: Regionaler Büromarktindex“ (Quelle: Corpus Sireo 2017)

Der „GERMANY 21: Regionaler Büromarktindex“ zeigt, dass sich in den letzten Jahren neben den Top-7-Standorten auch die 14 untersuchten mittelgroßen Büromärkte (Aachen, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Essen, Hannover, Karlsruhe, Leipzig, Mainz, Mannheim, Münster, Nürnberg, Wiesbaden) gut entwickelt haben. Es wird erwartet, dass die Mieten in diesen Märkten künftig stabil bleiben bzw. leicht steigen. Damit bieten sie solide Anlagepotenziale für Immobilieninvestoren. Im Gegensatz zu den umkämpften Investmentmärkten der Metropolen ergeben sich hier nach wie vor attraktive Einstiegspreise und nachhaltig gute Renditeperspektiven. Fokusstadt der 9. Auflage des Berichts ist Mannheim

Analysing student housing markets through evaluation of online advertisements

For those who are interested in German market for micro-living and student housing, we have taken a look into our data to figure out some facts which may improve the understanding of the German student housing market.

Total median rents of shared-flat living offers 2016 (only cities with more than 200 offers, source geodata: GeoBasis-DE/BKG 2015 & OSM)

Identifying tense student markets

The university cities show the highest student demand excess, measured by students per online ads [(students – students in residence halls)/online offers)] , especially in student compatible sub-markets (‚one-room-flats‘, ’shared flats‘ and ‚temporary living offers‘). In Tübingen and Darmstadt there are more than 25 students for each student compatible residence offer.

Student demand per (online) supply 2016

Shared flats are an essential sub-market

We found out, that the market segment ’shared flats‘ is essential and valuable in context of analysing student housing markets as well as for micro-living issues.

High market shares of ’shared flat offers‘ indicate student markets, as well as markets with high demand for ‚one-room-flats‘ and ‚micro-apartments‘. Rates for ’shared flats‘ also indicate accepted market rents, their upper percentiles show a critical willingness to pay and their spatial distribution indicates student hotspots. Despite these aspects the segment is hardly under investigation.

shared flats are essential

Corpus Sireo: City Report Wohnen 2017

Die neue Studie über Wohnangebote und -preise „City Report Wohnen“ der CORPUS SIREO Makler GmbH ist erschienen. Untersucht werden die Wohnimmobilienmärkte Frankfurt, Düsseldorf, Köln und Bonn. Gemeinsam mit dem Forschungsinstitut empirica wertete CORPUS SIREO dafür zahlreiche Immobilieninserate aus Print- und Onlinequellen aus. Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen im Rhein-Main Gebiet sind demnach wieder deutlich im Preis gestiegen.

Deckblatt „City Reports Wohnen 2017“ (Quelle: Corpus Sireo 2017)

Neubau-Einfamilienhäuser in Frankfurt sind die teuersten in der gesamten Rhein-Main-Region, sie wurden im vergangenen Jahr für durchschnittlich 711.000 Euro angeboten, 12 Prozent teurer als 2015.Auf Rang 2 liegt Düsseldorf mit Durchschnittspreisen von 695.000 Euro (+ 2 Prozent) für Neubau-Einfamilienhäuser. Auf Rang 3 liegt Bonn mit 537.000 Euro (+ 9 Prozent) gefolgt von Köln mit 474.000 Euro (+ 10 Prozent).  Die höchsten Durchschnittspreise für Neubau-Eigentumswohnungen wurden in Frankfurt mit 4.650 Euro (+ 6 Prozent gegenüber 2015) aufgerufen. In Düsseldorf waren durchschnittlich 4.550 Euro pro Quadratmeter (+ 5 Prozent) fällig. Dahinter liegt Köln, dort kosteten Neubauwohnungen im Schnitt 4.400 Euro

Datenbasis für städtische Wohnungsmarktbeobachtung

Wohnungsmärkte und Wohnungspolitik geraten zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit und damit auch vermehrt ins Aufgabenspektrum der Kommunalverwaltung. Fragen nach bezahlbaren Mieten, Erschwinglichket von Wohneigentum,  der Mietpreisbremse, nach angemessenen Mieten (im Rahmen der Wohnraumförderung oder der Grundsicherung) sind nur Auszüge jener Themen, mit denen Kommunen sowohl fachlich als auch politisch konfrontiert werden.

empirica-systeme bietet eine zuverlässige Datenbasis für die kommunale Wohnungsmarktbeobachtung und -Analyse. Mit dem empirica-systeme Analyst bieten wir Ihnen ein Informatonssystem, mit dem Sie flexibel auf fachliche Anfragen reagieren können oder gezielt Datenauswertungen für die Wohnungsmarktberichterstattung generieren.

Zahlreiche Städte und Kommunen nutzen bereits unsere Datengrundlage und/oder unser System. Gerne stellen wir Ihnen einen unverbindlichen Testzugang zur Verfügung.