Aktuelles

empirica-Blasenindex 2018Q2

Der empirica-Blasenindex für das 2. Quartal 2018 liegt vor: Gegenüber dem Vorquartal ergibt sich keine Veränderung der Blasengefahr in Großstädten. Bundesweit steigen die Teilindices Vervielfältiger und Preis-Einkommen allerdings weiter an. Neubau und Verschuldung bleiben hingegen schwach, wodurch die Gefahr gebremst wird.

empirica-Blasenindex: Gesamtindex – Regionstypen (1.Q‘04=0%): Preise für ETW Neubau; Wachstumsregionen (Schrumpfung) = delta Einwohner 2007-12 >1% (<-1%) (Quelle: empirica ag 2018)

Das Rückschlagpotential, welches die relative Preiskluft zwischen Kaufpreisen für ETW und Mieten beschreibt liegt bundesweit bei 15%, in den Top 7-Städten bei 32% und sogar in  demographischen Schrumpfungsregionen könnten die Preise um 6% einbrechen. Ob das passiert, hängt vom Tempo der Fertigstellungen, von der Entschleunigung der (Binnen-)Zuwanderung und einer möglichen Zinswende sowie den politischen Begleitumständen ab (z.B. Subventionen). „Externe Schocks“ erhöhen die Wahrscheinlichkeit ebenfalls (Zölle, BIP), schreibt empirica zur Lage am Wohnungsmarkt.

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Mietbelastungsquoten und Lock-In Effekte

Die Fluktuationsquoten auf dem Wohnungsmärkten gehen stetig zurück. Dies liegt u.a. an der steigenden Diskrepanz  der Neuvertragsmieten zu den Bestandmieten. Eine neue Wohnung zu suchen wird schlicht unattraktiver, weil diese pro Wohnfläche deutlich teurer ist. In einer nicht repräsentativen aber sehr umfassenden Erhebung hat die Süddeutsche Zeitung bei rd. 50% der Befragten eine höhere Mietbelastung als Umzugshinderungsgrund ermittelt.

Abgleich der Ist-Mieten zu den aktuellen Marktmieten

empirica-Immobilienpreisindex II/2018

Es geht weiter: Die Immobilienpreise und die Mieten kletterten auch im 2. Quartal 2018, wie der aktuelle Immobilienpreisindex von empirica verrät. Seit Beginn der Zeitreihe im 1. Quartal 2004 sind die inserierten Kaufpreise für neue Eigentumswohnungen um 52,7% gestiegen, in den kreisfreien Städten um 73,2%. In Landkreisen haben sie im selben Zeitraum um 41,1% zugelegt.

empirica-Immobilienpreisindex: ETW, Neubau, 1.Q‘04=100 (Quelle: empirica ag 2018)

Wenn nichts Neues passiert, gibt es auch nichts Neues zu berichten. Solange man auch sucht, Wendepunkte sind nicht auffindbar – zumindest nicht in unseren Immobilienmarktdaten. Aber das ist ja auch keine schlechte Nachricht. Oder?

Weitere Informationen zum empirica-Immobilienpreisindex erhalten Sie von empirica.

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Catella: European commercial residential markets

The Catella Group has examined the housing markets in 19 European countries:

– The lowest yield of all European residential markets can be found in Stockholm with 1.50%, followed by Zurich with 2.20%. The highest yield can be found in Krakow with 7.44%, followed by Warsaw with 6.15%. The average European yield is at 3.97%.

– The lowest average rent is in Vilnius with 8.75 €/sqm, closely followed by Riga with 9.25 €/sqm. The most expensive rental flats by far are found in London with average prices of 40.78 €/sqm. Behind that, the continental city of Bern follows with 34.10 €/sqm. The average price of the 54 presented rental prices in Europe is at 15.21 €/sqm.

– The city of Vilnius has the lowest purchase prices for owner-occupied flats with an average of 1,470 €/sqm. The second lowest city is Wroclaw with 1,520 €/sqm. The most expensive prices per square meter for owner-occupied flats are also paid in London with 16,935 €/sqm. Zurich is in second place with 10,070 €/sqm and therefore ahead of Paris, where the average price is 10,030 €/sqm.

“The demand pressure in the European commercial residential markets will sustain. In 31 of 59 cities, a slight decline of yields is expected by the end of the year, while increasing yields aren’t expected in any European city”, explains Dr. Thomas Beyerle, Head of Group Research at Catella.

The results are also available as a map; Here you will also find detailed information on the German top 7 locations.

Further information can be found in their press release.

S Corpus Immobilienmakler: Rheinschiene weiter im Aufwind

Preise für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser in der Rheinschiene steigen weiter

Deckblatt: City Report Wohnen 2018 – Region KölnBonn            (Quelle: S Corpus Immobilienmakler 2018)

Der neue „City Report Wohnen“ der S Corpus Immobilienmakler GmbH mit Angeboten, Preisen und Markttrends für die Wohnungsmarktregion Köln/Bonn und Düsseldorf ist erschienen. Die Preise sowohl für Eigentumswohnungen als auch für Einfamilienhäuser sind an allen drei untersuchten Standorten weiter gestiegen.

In Düsseldorf stieg der Quadratmeterpreis im Median für neue Eigentums­wohnungen auf 4.800 Euro. In Köln betrug der Vergleichswert 4.550 Euro pro Quadratmeter. In Bonn wurden 3.750 Euro pro Quadratmeter aufgerufen. Damit ist Düsseldorf bei neuen Eigentumswohnungen die teuerste unter den City-Report-Städten.

798.000 Euro, und damit 100.000 mehr als im Vorjahr, kostete ein neues Einfamilienhaus in Düsseldorf. Auch dieser Medianpreis erhebt Düsseldorf zur teuersten Stadt unter den City-Report-Städten. Der hohe Anstieg ist auch das Ergebnis eines geringer gewordenen Angebotsvolumens bei gleichbleibend hoher Nachfrage. In Köln wurden neue Häuser für 571.000 Euro angeboten. In Bonn lag der Preis für neu gebaute Eigenheime bei einem Medianwert von 593.000 Euro.

zur Methodik der Auswertung

empirica-Blasenindex 2018Q1

Wie wir bereits zum empirica-Immobilienpreisindex I/2018 kommentiert haben, stiegen die Immobilienpreise im 1.Quartal 2018 in der überwiegenden Anzahl der Kreise weiter deutlich an.  Die vdp-Research stellt in ihrer Indexreihe zum Gesamtmarkt für das 1.Quartal 2018 sogar die höchste Wachstumsrate im gesamten Betrachtungszeitraum fest (gemessen am Vorjahresquartal).

Vervielfältiger und Preis-Einkommens-Verhältnis Deutschland seit 1.Q‘04 (Quelle: empirica ag 2018)

Da wundert es nicht, dass auch die “Blasenindikatoren” weiter in Richtung Gefahrenzone zeigen. Für den Wohnimmobilienmarkt ist die (Pseudo-)Rendite im Bundesdurchschnitt auf 3,6% gefallen. Neue ETW kosten derweil durchschnittlich 5,6 Jahreseinkommen bzw. 27,5 Jahresmieten.

empirica-Blasenindex: Gesamt- und Einzelindices Deutschland – 1.Q‘04=0% (Quelle: empirica ag 2018)
*pro Einwohner | **relativ zum BIP (Bestand: Bundesbank; Neugeschäft: vdp) | Preise=ETW Neubau Quelle: empirica-Preisdatenbank (empirica-systeme.de)

Einzig das Neubauvolumen und die Verschuldung bremsen laut empirica noch die Gefahr einer Immobilienblase.

empirica-Immobilienpreisindex I/2018

Neue Daten altes Bild. Geändert hat sich an den Preis- und Mietentwicklungen nichts, aber auch das ist angesichts der aktuellen Diskussionen ja eine Meldung wert. Der aktuelle Immobilienpreisindex der empirica liegt vor.

Zuwachs Kaufpreise ETW und Inflation 2004-2018, 1.Quartal, alle Baujahre (Quelle: empirica ag)

Seit Beginn der Aufzeichnung sind die Preise in den Top-7 Städten um 124% gestiegen, selbst nach Abzug der Inflation eine beachtliche Entwicklung. Das ist nicht überall so, in den Schrumpfungsregionen sind die Preise nach Abzug der Teuerung gesunken.

CBRE-empirica-Leerstandsindex 2016 (Quelle: empirica 2018)

Hier steigen auch die Leerstände wie der kürzlich veröffentlichte CBRE-empirica-Leerstandsindex zeigt. In den Wachstumsregionen sind die Reserven dagegen aufgebraucht. Es ist nunmal eng geworden in den Metropolen, aber auch das ist nicht neu. Innerhalb des letzten Quartals fällt aber eine Metropole besonders auf: In Frankfurt sind die Mediankaufpreise (kein Neubau) alleine von Januar bis März um 6,1% gestiegen. Hier wird es wohl besonders eng.

Von der Preis- und Mietentwicklung bleiben auch die Wohngemeinschaften nicht verschont, obwohl diese weniger häufig neu (sondern weiter) vermietet werden. Das zeigt der WG-Mietenindex von empirica der ebenfalls in dieser Woche veröffentlicht wurde: Demnach sind in den Hochschulstandorten insgesamt die Standardmieten bei 30% über dem Niveau aus dem Sommersemester 2012.

Die nachfolgende Karte zeigt die Medianpreise aller Landkreise fürs erste Quartal.

Mediankaufpreise Wohnungen Q1-2018 ohne Neubau (Quelle: empirica-systeme Marktdatenbank)

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Corpus Sireo Real Estate: Regional Office Index

Cover: 14th Regional Office Index (Source: Corpus Sireo 2018)

The office rental markets were shown in their best light with the positive economic environment prevailing in 2017: “new record levels of take-up and low completion figures pushed vacancy rates on many markets below the 5%, or even 3%, mark. The lack of available space is contributing to a slowdown in the rate of new lettings. Given those conditions, it comes as no surprise that the rental growth recorded in the past few years has continued. The sound fundamental data have further stoked investor demand in the office sector. However, the shortage of investment opportunities restricts the transaction volume, meaning that the figure of around €25 billion achieved in 2017 matched ‘only’ the level attained in the two previous years. Initial yields have seen a further significant decline. The good shape of the rental and investment markets is also reflected on the regional office markets, which accounted for approximately 20% of the investment volume in 2017.

The momentum in the regional centres is quite clear from the analysis of asking rents, which CORPUS SIREO – in conjunction with the research institute empirica – tracks in the “Regional Office Index”: asking rents rose steadily in 2017. In this 14th edition of the index, CORPUS SIREO focuses on the Potsdam office market, which following substantial increases in recent years has attained one of the highest rent levels of the regional centres.

You can download the report here.

Growth in the shadow of the major cities

Cover: “Market report German residential” (Source: Savills 2018)

“Already, there are no longer any genuine hidden gems for investors to discover in the major cities and competition among bidders is correspondingly strong everywhere. That being said, outside of the traditional ABCD city categories, there remain some interesting locations where few investors have been active to date.” In their actual report “German residential market”, Savills focuses the surrounding regions of the german Big 7 cities.

To download the report, click here