Wohnen in Wohngemeinschaften ist teuer geworden

empirica Sonderauswertung zum Semesterbeginn: Auf Basis von mehr als 100 Tsd. Mietinseraten für WG-Zimmer aus der empirica-systeme Marktdatenbank erstellt empirica eine Übersicht, die halbjährlich aktualisiert wird und Auskunft über die Mietpreise im WG-Segment der Unistädte gibt. Sie liefert für alle größeren Hochschulstandorte Deutschlands (über 120 Städte) Standardpreise (mittlerer 50% Wert) sowie die Preisspanne der Warmmiete eines unmöblierten WG-Zimmers, das zwischen 10qm und 30qm groß ist auf Basis der Angebote aus dem ersten Quartal 2016.

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Mieten in Wohngemeinschaften – Sommersemester 2012 zu 2016 im Vergleich (Quelle: empirica ag auf Basis empirica-systeme Marktdaten)

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Marktmieten und Mischmaschmarktmieten

Die Marktstatistiken der verschiedener Marktbeobachtungen weichen teils diametral voneinander ab. Dazu veröffentlichte die Zeitung „Die Welt“ am 22.09.2015 einen Beitrag über irreführende Daten auf dem Wohnungsmarkt. Meist liegen Abweichungen in den Daten an unterschiedlichen Erhebungs­methodiken und Daten­grundlagen. Dies ist nicht weiter bemerkenswert.

Ist die Erhebungs­methodik jedoch ähnlich, sollten sich keine diametralen Unterschiede in verschiedenen Preis­statistiken ergeben, sondern höchstens geringfügige. Dies gilt nicht nur für Kaufpreise, sondern auch für Marktmieten.

Sind die Unterschiede aber dennoch groß, dann ist der Grund dafür in der Daten­aufbereitung und -bereinigung zu suchen. In Bezug auf die Ableitung von Marktmieten sollten z.B. ausschließlich marktübliche Mieten herangezogen werden, die Daten­grundlage ist daher entsprechend zu bereinigen: Wohngemeinschaften und zeitlich befristete Mieten für voll­ ausgestattete Wohnungen haben in dieser Mietstatistik nichts verloren, denn sie sind nicht marktüblich für den Miet­wohnungs­markt.

Marktmieten München 2012-2016
Medianmarktmieten für München 2012-2016. Einmal inklusive „Markt für Wohngemeinschaften“ und einmal exklusive „Markt für Wohngemeinschaften (marktübliche Nettokaltmieten)“. Quelle: empirica-systeme

Am Beispiel Münchner Median­mieten soll der Unterschied hier nochmal deutlich gemacht werden. Die Abbildung zeigt die Mietentwicklung für München nach Halbjahren von 2012 bis 2016, einmal ohne Einbeziehung von Wohn­gemeinschafts­mieten und einmal mit Einbeziehung von Wohn­gemeinschafts­mieten. Auf den ersten Blick wird ersichtlich, dass die „normale Marktmiete“ (ohne WGs) deutlich geringer ausfällt als die „Mischmaschmarktmiete“ (mit WGs). Im 2. Halbjahr 2015 ergibt sich für München eine Mischmasch­marktmiete (inkl. WGs) von 16 Euro, auf der bereinigten Datenbasis hingegen eine Medianmiete von 14,67 Euro. Dies entspricht einer Überschätzung von rd. 8%. Weiterlesen Marktmieten und Mischmaschmarktmieten

Wirtschaftswoche Immobilienatlas 2016

Der aktuelle Immobilienatlas der Wirtschaftswoche zeigt, was Haus oder Wohnung in den 50 größten Städten kosten, wo der Kauf noch lohnt und welche Stadtteile der Metropolen erschwinglich bleiben. Im Dossier enthalten sind exklusive Karten zu einzelnen Stadtteilen. Alle Wohnlagen von Berlin, Hamburg, München & Co. im interaktiven Vergleich erhalten Sie mit dem WiWo-Digitalpass unter Wirtschaftswoche Online. Datengrundlage des Immobilienatlas ist u.a. die empirica-systeme Marktdatenbank.

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Weitere Infos finden Sie auch auf Handelsblatt Online

Mietpreisbremse: Fahrkarte geschossen?

empirica-systeme hat in Kooperation mit empirica ag eine aktuelle Auswertung zur Mietentwicklung in Berlin, Hamburg, München, Köln und Düsseldorf durchgeführt. Fazit der Kurzanalyse: Mieten lassen sich (noch) nicht ausbremsen.

Entwicklung Mietpreise nach Einführung der Mietpreisbremse
Entwicklung Mietpreise in ausgewählten Städten im Jahr 2015

„Tatsächlich sind die Neuvertragsmieten unmittelbar nach Einführung der Mietpreisbremse zunächst gesunken (Abbildung). Die anfänglich leichten Rückgänge der neuinserierten Mietpreise sind inzwischen aber größtenteils wieder verpufft, in fast allen deutschen Metropolen haben sich die Mietpreise wieder auf den Weg nach oben gemacht. Weiterlesen Mietpreisbremse: Fahrkarte geschossen?

NAIapollo: Büromarkt­markt Frankfurt Q3-2015

Die NaiApollo Group hat zum Quartal 3 2015 den aktuellen Büromarktreport für die Region Frankfurt vorgelegt: „Der Frankfurter Büroflächenvermietungsmarkt (inkl. Eschborn und Offenbach Kaiserlei) hat im dritten Quartal 2015 an die leicht positive Entwicklung des Vorquartals angeschlossen“, heißt es im Frankfurter Bericht.

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Marktdaten Umland Frankfurt 2015. Quelle: NaiApollo

Neben Karten zu Großvermietungen, Baufertigstellungen und Büromietlagen zeigen die Berichte der NaiApollo auch Übersichtskarten zu den Angebotsmieten der Region. Datengrundlage der Angebotsmietkarten ist die empirica-systeme Marktdatenbank. Weiterlesen NAIapollo: Büromarkt­markt Frankfurt Q3-2015

Steigende Mieten in den TOP 7

Mietpreisentwicklung_2015_Mai_bis_September_TOP7
Mietpreisentwicklung Mai bis September 2015 (flächengew. Mittel)

Im Vergleich zum Vormonat August sind in allen Metropolen die Miet­preise im September 2015 wieder leicht gestiegen. Aus­nahme ist Stuttgart mit einer konstanten Ent­wicklung.

Bezogen auf Mai 2015, dem letzten Monat vor der Miet­preis­bremse, zeigen sich für Frankfurt am Main, Düsseldorf und München weiter steigende Mieten. Spitzen­reiter ist dabei Frankfurt am Main mit einem An­stieg von 3,4%. München (1,8%) und Düsseldorf (2,5%) ent­wickelten sich moderater. Weiterlesen Steigende Mieten in den TOP 7

Wirtschafts­woche: Immobilien als Kapital­anlage – Wie sich Miet­objekte in deutschen Groß­städten rentieren

Die Wirtschaftswoche stellt für interessierte Leser und Kapitalanleger aktuelle Informationen über Renditen des deutschen Immobilienmarktes bereit. Mit welchen Mietrenditen Anleger in den größten deutschen Städten derzeit rechnen dürfen, zeigen kleinräumige interkative Karten auf Wirtschaftswoche-Online. Lesenswert ist der Artikel zum Thema.

Immobilien als Kapitalanlage _Mietrendite_HamburgAußerdem zeigt Wirtschaftswoche eine Tabelle über Renditen und Risiken der 50 größten Städte die sie über folgenden Link donwloaden können: Übersicht über die Renditen für Wohnimmobilien zur Kapitalanlage in den größten 50 Städten. Weiterlesen Wirtschafts­woche: Immobilien als Kapital­anlage – Wie sich Miet­objekte in deutschen Groß­städten rentieren

Wirtschafts­woche: Immobilien­preise in den Metropolen – Wo Mieten und Kaufen noch er­schwinglich ist

Wirtschaftswoche Online zeigt Detailkarten der Immobilienmärkte Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt und München im Vergleich. Die interaktiven Karten zeigen, wie es in den einzelnen Vierteln steht. Hier finden Sie die Kaufpreise für die einzelnen Postleitzahlen-Regionen.

2015-12-14 10_57_32-Wohnungskauf_ Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt und München im VergleichQuelle: wiwo.de

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Patrizia Inside 2014/2015

Der aktuelle Patrizia Inside 2014/2015 zum europäischen Wohungsmarkt führt unter anderem eine umfassende Quantifizierung des Nachfrage­drucks auf dem deutschen Wohn­immobilien­markt durch. Datengrundlage dafür ist die empirica-systeme Marktdatenbank. Weiterlesen Patrizia Inside 2014/2015