Datenbasis für städtische Wohnungsmarktbeobachtung

Wohnungsmärkte und Wohnungspolitik geraten zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit und damit auch vermehrt ins Aufgabenspektrum der Kommunalverwaltung. Fragen nach bezahlbaren Mieten, Erschwinglichket von Wohneigentum,  der Mietpreisbremse, nach angemessenen Mieten (im Rahmen der Wohnraumförderung oder der Grundsicherung) sind nur Auszüge jener Themen, mit denen Kommunen sowohl fachlich als auch politisch konfrontiert werden. empirica-systeme bietet eine zuverlässige Datenbasis für die kommunale Wohnungsmarktbeobachtung und -Analyse. Mit dem empirica-systeme Analyst bieten wir Ihnen ein Informatonssystem, mit dem Sie flexibel auf fachliche Anfragen reagieren können oder gezielt Datenauswertungen für die Wohnungsmarktberichterstattung generieren. Zahlreiche Städte und Kommunen nutzen bereits unsere Datengrundlage und/oder unser System. Gerne stellen wir Ihnen einen unverbindlichen Testzugang zur Verfügung.

Marktmieten und Mischmaschmarktmieten

Die Marktstatistiken der verschiedener Marktbeobachtungen weichen teils diametral voneinander ab. Dazu veröffentlichte die Zeitung „Die Welt“ am 22.09.2015 einen Beitrag über irreführende Daten auf dem Wohnungsmarkt. Meist liegen Abweichungen in den Daten an unterschiedlichen Erhebungs­methodiken und Daten­grundlagen. Dies ist nicht weiter bemerkenswert.

Ist die Erhebungs­methodik jedoch ähnlich, sollten sich keine diametralen Unterschiede in verschiedenen Preis­statistiken ergeben, sondern höchstens geringfügige. Dies gilt nicht nur für Kaufpreise, sondern auch für Marktmieten.

Sind die Unterschiede aber dennoch groß, dann ist der Grund dafür in der Daten­aufbereitung und -bereinigung zu suchen. In Bezug auf die Ableitung von Marktmieten sollten z.B. ausschließlich marktübliche Mieten herangezogen werden, die Daten­grundlage ist daher entsprechend zu bereinigen: Wohngemeinschaften und zeitlich befristete Mieten für voll­ ausgestattete Wohnungen haben in dieser Mietstatistik nichts verloren, denn sie sind nicht marktüblich für den Miet­wohnungs­markt.

Marktmieten München 2012-2016
Medianmarktmieten für München 2012-2016. Einmal inklusive „Markt für Wohngemeinschaften“ und einmal exklusive „Markt für Wohngemeinschaften (marktübliche Nettokaltmieten)“. Quelle: empirica-systeme

Am Beispiel Münchner Median­mieten soll der Unterschied hier nochmal deutlich gemacht werden. Die Abbildung zeigt die Mietentwicklung für München nach Halbjahren von 2012 bis 2016, einmal ohne Einbeziehung von Wohn­gemeinschafts­mieten und einmal mit Einbeziehung von Wohn­gemeinschafts­mieten. Auf den ersten Blick wird ersichtlich, dass die „normale Marktmiete“ (ohne WGs) deutlich geringer ausfällt als die „Mischmaschmarktmiete“ (mit WGs). Im 2. Halbjahr 2015 ergibt sich für München eine Mischmasch­marktmiete (inkl. WGs) von 16 Euro, auf der bereinigten Datenbasis hingegen eine Medianmiete von 14,67 Euro. Dies entspricht einer Überschätzung von rd. 8%. Weiterlesen Marktmieten und Mischmaschmarktmieten

Immobilienpreiskarte: Barrierefreie Wohnungen

Unsere aktuelle Immobilienpreiskarte zeigt die durchschnittlichen Kaufpreise für barrierefreie Wohnungen in den Kreisen der Republik. Am tiefsten in die Tasche greifen muss man wie immer in München. Hier kostete eine barrierefreie Wohnung im Januar durchschnittlich 6.757 Euro je m², gefolgt von Miesbach (6.154 Euro je m²), Starnberg (5.542 Euro je m²) und dem Landkreis München mit 5.324 Euro je m².

durchschnittliche Kaufpreise für barrierefreie Wohnungen im Januar 2016 (GeoBasis-DE/BKG 2014 & OSM.org, Daten: empirica-systeme Marktdatenbank)
durchschnittliche Kaufpreise für barrierefreie Wohnungen im Januar 2016 (arith. Mittel)

Unter den Metropolen führt danach Stuttgart mit 5.002 Euro je m² (Rang 5 aller Kreise) vor den Städten Hamburg mit 4.461 Euro je m² (Rang 9 aller Kreise), Frankfurt am Main mit 4.329 Euro je m² (Rang 12 aller Kreise), Düsseldorf mit 3.691 Euro je m² (Rang 29 aller Kreise) und Köln mit 3.526 Euro je m² (Rang 35 aller Kreise).

 

empirica-Preisindex und Ranking Quartal I/2013

empirica Immobilienpreisindex Q12013 (2004=100)
empirica-Deutschlandindex Q1-2013 MIETE, ETW, EZFH (I/2004=100)

Der empirica-Deutschlandindex und das empirica Miet- und Kaufpreisranking liegen vor. Der Mietpreisanstieg gewinnt an Breite, so das Fazit von empirica ag Vorstand Dr. Reiner Braun: „Waren zunächst nur wenige Wachstumsregionen betroffen, ist der Anstieg zuletzt fast flächendeckend. Auf der Angebotsseite erwachen nach einem langen Winter aber auch Baugenehmigungen und Fertigstellungen aus ihrer Kältestarre.“ Weiterlesen empirica-Preisindex und Ranking Quartal I/2013

empirica-systeme Daten im 9. GSW-Wohnungs­Marktreport

„Kräftiger Aufschwung in Berlin“ so lautet das Fazit des 9. WohnmarktReports, den die börsennotierte GSW Immobilien AG zusammen mit dem Immobiliendienstleistungsunternehmen CBRE am 30.01.2013 vorgestellt hat. Für die jährliche Analyse des Berliner Wohnungsmarktes wurden 65.078 Mietangebote aus dem ersten bis dritten Quartal 2012 den 190 Postleitzahlgebieten zugeordnet und analysiert. Weiterlesen empirica-systeme Daten im 9. GSW-Wohnungs­Marktreport

Immobilien­preis­entwicklung 2012 – aktueller empirica-Deutschland­index

empirica-Immobilienpreisindex Q42012 Gesamtmarkt
empirica-Deutschlandindex MIETE, ETW, EZFH (I/2004=100):

Der aktuelle empirica-Deutschlandindex für das vierte Quartal 2012 und das aktuelle vierteljährliche Miet- und Kaufpreis-Ranking liegen vor. Laut empirica ag verliert der Preisanstieg gegenüber dem Vorquartal an Fahrt. Seit Q1/2004 seien die Verbraucherpreise (+1,7% p.a.) im Durchschnitt stärker gestiegen als die Mieten (1,1% p.a.). Eine Blase sei nicht in Sicht, denn seit Q1/2004 sind die Mieten (+1,1% p.a.) im Durchschnitt stärker gestiegen als die ETW-Preise (0,6% p.a.). Die Kaufpreise für EZFH sind trotz jüngster Zuwächse immer noch niedriger als im Q1/2004. Mehr Informationen, Details und Grafikvorlagen unter empirica.

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empirica-Kaufpreis­ranking für Quartal III-2012 veröffentlicht

empirica-Kaufpreisranking Eigentumswohnungen Q3 2012
empirica-Kaufpreisranking (ETW) Q3-2012 – die zehn teuersten Städte

Der empirica-Deutschlandindex für das dritte Quartal 2012 liegt vor. Seit dem zweiten Quartal 2012 wird der empirica-Index mit empirica-systeme Daten fortgeführt. Ebenfalls auf Basis der empirica-systeme Immobilienpreisdatenbank erstellt die empirica ag ein vierteljähriges Miet-/Kaufpreisranking. In der Abbildung sind die zehn teuersten Städte im empirica-Kaufpreisranking für ETW dargestellt. München und Freiburg führen die Liste an. Weiterlesen empirica-Kaufpreis­ranking für Quartal III-2012 veröffentlicht

empirica-systeme Markt­datenbank für mehr Transparenz am Immobilien­markt

Zum 01.01.2012 steht die empirica-systeme Marktdatenbank den Akteuren des deutschen Immobilienmarktes zur Verfügung.

Die empirica-systeme Marktdatenbank liefert aktuelle und umfassende Informationen zu Preisen, Mieten und Renditen des deutschen Immobilienmarktes. Sie basiert auf einer umfangreichen Sammlung sorgfältig auf­bereiteter Immobilien­markt­daten aus zahlreichen Quellen.

Durch die umfassende Qualitätssicherung und große Detailliertheit werden die hohen Ansprüche einer präzisen Immobilienmarktbeobachtung erfüllt. Insgesamt über 100 Objektvariablen dienen der qualitativen Einordnung der jeweiligen Preisinformation und ermöglichen so eine zielsichere Ergebnisinterpretation. Jedes Merkmal unterliegt dabei einer aufwändigen Qualitätskontrolle und ist entsprechend mit statistischen Gütekennwerten ausgezeichnet. Fehlzuordnungen und Falschangaben bei der Datenrecherche werden so frühzeitig erkannt und eliminiert. So wird eine fortlaufend hohe Qualität unserer Datenprodukte garantiert.

Detaillierte Informationen zur Datenbank erhalten Sie hier.